Allgemeine Stories

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Geschichten wie 'Hot Christmas' oder 'Sankt Martin und das Christkind' befinden sich im Bereich 'Themen Stories'.

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Das war er nun, der Tag. Endlich achtzehn. Der elfte November 2003, diesmal ein grauer Dienstag.

Auf diesen Tag hatte ich mich gefreut, aber auch davor gefürchtet. Heute hatte sich mein ganzes Leben geändert.

Ich war gerade auf dem Rückweg von meinem Anwalt. Endlich Schluss mit Vormundschaft, mit treuhändischer Vermögensverwaltung. Ich war mein eigener Herr.

Ich sah auf die Uhr, mittlerweile war es schon 23 Uhr durch. Langweilige Party.

Naja, was will man auch erwarten auf diesen Erstsemesterevents. Kids, frisch vom Abi saufen halt.

In den letzten Semestern ging ich jedoch regelmäßig her, sonst fand sich da immer was für die Nacht.

Ich sah auf die Uhr und fluchte. Ich war mal wieder etwas spät aus dem Büro gekommen und vor meinem geistigen Auge sah ich den Zug schon abfahren. Gerade an einem Freitag mochte ich das gar nicht. Mich trennten noch 900 Meter und mindestens –30 °C vom Bahnhof (na ja, vielleicht nicht wirklich 30 Minus... bei Kälte übertreibe ich gerne mal). Vor mir lag ein tolles Wochenende. So mit allein sein und einsam. Keine Party in Sicht, und mein Traumprinz lies auch noch auf sich warten. Denn Traumprinzen gibt es ja auch im Jahre 01 nicht per Katalog (ehrlich gesagt... in manchen Versandkatalogen gibt es ja schon den einen oder anderen Hingucker aber... nein... das ist zu armselig).

Martin. Ich sehe ihn, er steht dort und ruft meinen Namen. Immer wieder. Er weint. Warum? Hatte er die Beziehung nicht beendet?

Ich verstehe es nicht, fühle nichts.

Er wollte doch eine Pause, unbestimmt. Ich habe ihn geliebt. Wohl zu sehr. Erdrückt. Gefangen. Das waren seine Worte. Ich konnte nicht loslassen, wollte immer in seiner Nähe sein. Er musste das Gefühl gehabt haben das ich ihn ständig kontrolliere.

Was ist Schönheit? In Gedanken schweife ich zurück in meine Vergangenheit. Ich bin in der Schule, mitten in einem, christlich dominierten und konservativen, Vorort im Ruhrgebiet.

Das Thema ist Prosa und Poesie.

Was sind Stärke, Souveränität und Selbstbestimmung? Sind es Werte unserer Gesellschaft, die uns eine Möglichkeit zur eigenen Verwirklichung geben? Oder sind es Illusionen, weil diese Attribute nur dann funktionieren, wenn unser Umfeld es zulässt und wir das Gefühl haben, die Kontrolle behalten zu können?

Doch was geschieht, wenn man uns diese Kontrolle entreißt?

Was, wenn uns jemand seine eigenen Regeln aufzwingt?

Wo bleiben dann unsere Stärke, unsere Souveränität und die Möglichkeit zur Selbstbestimmung? Bin ich dann noch Jakob Raller, oder doch ein völlig Anderer? Was bleibt von mir, wenn man mir alle Rechte nimmt?

Genießerisch hielt ich meine Augen geschlossen, während die talentierten Lippen meinen Ärger auf der Arbeit und den Streit mit meiner Freundin in Nichts auflösten. Ich würde sie sowieso bald in die Wüste schicken.

„Oh verdammt, ist das gut“, keuchte ich und gab dem Höhepunkt nach.

Kurz darauf ließen mich diese, fast perfekten, Lippen frei.

Hallo liebe Leser, dies ist die Geschichte von, unter anderem, Thomas Ingenberg (früher auch bekannt als Tin), der vor 5 Jahren ins Gefängnis wanderte. 'Knocking on Heavens Door' ist eine Fortsetzung von 'Almost nothing - Fast nichts' und die Berührungspunkte werden im Verlauf der Story deutlicher. Ich muss allerdings auch eine kleine Vorwarnung geben, die Story spielt in einem Milieu, in dem es nicht immer freundlich zugeht. Wie auch im Vorgänger gibt es Gewaltszenen, die ein wenig an die Nerven gehen können.

Fabian

„Ich fand es auch ... nicht unangenehm“, hörte ich mich sagen. Patrick sah mich erst irritiert an, lachte dann aber.

„Touché, Kleiner.“

Liebevoll sah er mich an und mir wurden die Knie weich. Ein Traum begann sich zu erfüllen.

Patrick hatte mich erneut völlig in seinen Bann geschlagen, nachdem ich schon beinahe aufgegeben hatte.

Mats

Etwas verwirrt öffnete ich meine Augen und spürte einen nackten Körper an mir. Schemenhaft kehrten die Ereignisse der vergangenen Nacht in meine Erinnerung zurück. Thomas hatte es erlaubt! Der Gedanke an seine geilen Küsse und das harte Fleisch in mir ließ mich grinsen. Dass er ausgehungert war, konnte er nicht verbergen. Gierig und doch irgendwie liebevoll stieß er in mich hinein, so konnte ich es mir in Zukunft öfter vorstellen.

   

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