Love me, Save me, Free me

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PoorBest 

Das war er nun, der Tag. Endlich achtzehn. Der elfte November 2003, diesmal ein grauer Dienstag.

Auf diesen Tag hatte ich mich gefreut, aber auch davor gefürchtet. Heute hatte sich mein ganzes Leben geändert.

Ich war gerade auf dem Rückweg von meinem Anwalt. Endlich Schluss mit Vormundschaft, mit treuhändischer Vermögensverwaltung. Ich war mein eigener Herr.

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Comments   

+2 #12 Royce 2013-03-22 08:15
omfg... das ist die krasseste story die ich je gelesen habe und habe eine ganze nacht gebraucht mich wieder zu sammeln. die ganze zeit war die hoffnung das john es packt und vielleicht gesund wird und dann das... ich hab geheult wie ein kleines kind weil du so real schreibst. mehr kann ich gerade nicht sagen, vielleicht später aber diese story ist absolut hammergeil.
+1 #11 Gaius 2013-03-20 18:59
Quoting Summerboy:
Habe dich auf einer anderen Seite als Autoren kennengelernt und so auch auf dieser Seite gelandet. Ich habe deine Stories innerhalb kürzester zeit alle verschlungen und ich muss sagen, dieses ist für mich sie schönste. Wie du schreibst ist einfach atemberaubend, so realitätsnah und gefühlvoll. Ich habe die Geschichte und Charaktere in meinem inneren Auge laufen sehn. Am Ende der Geschichte konnte ich Meine Tränen auch nicht mehr bei mir behalten, so hat mich die Geschichte mitgenommen. Einfach wunderschön. Hoffe noch viel von dir zu lesen.

Danke, Summerboy. :)
Ja, dieses Ende war so ziemlich das Schlimmste und in der Form konnte ich es selber nicht mehr. In seiner Zerrissenheit wird John einzigartig bleiben, zumindest in der Ausprägung. Und wird es mehr geben? Zunächst folgt der dritte und letze Teil von Knocking on Heavens Door, ich kämpfe mich auch durch eine inoffizielle Fortsetzung von Ableitungen und ähnliche Unfälle, denke darüber nach, dem Tramper einen dritten Teil zu spendieren und - last but not least - juckt es mir in den Fingern, die Story von René, Thomas, Kevin und Mats im Stil von Ableitungen fortzusetzen.
Viele Pläne, wenig Zeit. Mal sehen, was davon realisierbar ist. Priorität hat jedenfalls "Melting Stones" (Titel von Ableitungen 4).
0 #10 Summerboy 2013-03-17 07:02
Habe dich auf einer anderen Seite als Autoren kennengelernt und so auch auf dieser Seite gelandet. Ich habe deine Stories innerhalb kürzester zeit alle verschlungen und ich muss sagen, dieses ist für mich sie schönste. Wie du schreibst ist einfach atemberaubend, so realitätsnah und gefühlvoll. Ich habe die Geschichte und Charaktere in meinem inneren Auge laufen sehn. Am Ende der Geschichte konnte ich Meine Tränen auch nicht mehr bei mir behalten, so hat mich die Geschichte mitgenommen. Einfach wunderschön. Hoffe noch viel von dir zu lesen.
0 #9 Lisa 2011-03-02 18:49
Hallo Gaius,

na dann kann ich mich bei der nächsten Story ja bezüglich des Reviews "austoben" ;) Schön ist aber, dass dir mein Kommentar gefallen hat. (Ob das Geld aber die weitere Selbstisolation unterstützt... *schmunzel, schmunzel* In dem Kontext auf jeden Fall. Nur hypothetisch, du hast doch einen Faible für untypischere Plots, wäre es zum Beispiel für einen Altenpfleger in stellv. Stationsleitung - damit wäre das Billigarbeitskraft-A rgument weg - mit diesen Neigungen einfacher gewesen? So einer müsste doch von außen gesehen so "richtig" abdrehen, allein weil niemand die Wunden sehen darf. Nur hypothetisch.)

Wenn du wirklich was zu Thomas aus "Almost Nothing" machst hättest du da zwar jemand in einer total anderen Situation und mit komplett anderem Background, aber mit Psychospielchen - auch abseits des in Thomas' Situation vielleicht erwarteten -kannst du da experimentieren. Weiß ja nicht was du da genau vorhast.
+1 #8 Gaius 2011-02-28 14:09
Hallo Lisa,

vielen Dank für den ausführlichen Kommentar und den Hinweis auf die Längenbegrenzung. Bisher dachte ich das 2000 Zeichen in der Regel ausreichend sind, habe es jetzt aber verdreifacht. ^^

Du hast Recht in Bezug auf Johns Reichtum, die Vereinsamung lässt sich mit dem Hintergrund eindeutig einfacher und schneller erklären. Und das Geld unterstützt zudem die weitere Selbstisolation, da er einfach nicht um irgendetwas kämpfen muss.

Und es freut mich das jemand endlich erkannt hat, wie unmöglich die Beziehung der Beiden eigentlich war. Pierre hätte sich irgendwann fragen müssen, ob John ihn liebt, oder ob John vielleicht nur denkt ihn zu lieben um ein Stück Normalität zu gewinnen. Nun, es war schwer (für einen Psychologielaien wie mich) aus dieser instabilen Psyche einen plausiblen Charakter zu entwickeln.

Auch mit Pierre triffst du ins Schwarze. Natürlich will er -vordergründig- Kindern und Jugendlichen helfen, aber er hat selber eine Menge aufzuarbeiten und wahrscheinlich wird das ein Nebeneffekt seiner Arbeit sein.

Nochmals Danke für die treffende Analyse und Kommentare der 'untypischen Weibchen-Fraktion' sind mir jederzeit herzlich willkommen.
0 #7 Lisa 2011-02-20 10:00
Pierres „Aufstieg“ insbesondere mit dem Studium am Ende ist auch etwas, dass dem Durchschnitt der Leute in der Situation wohl unmöglich ist, aber es passt in die Geschichte.
Was ich BESONDERS gut gemacht fand ist wie du Johns inneren Kampf beschrieben hast, das was er in sich hat und was er eigentlich will, was er aber sich selber versagt, weil er es glaubt nicht zu verdienen. Das erinnert stark an den inneren Kreislauf von Süchtigen und deshalb kann jemand, der sich damit ein bisschen beschäftigt hat sich da sehr schnell reinfühlen. Man merkt sehr gut, dass er die Stimme in sich eigentlich nicht akzeptiert und das auch deshalb nicht will, weil er sich an irgendwelche Konventionen gebunden fühlt (er glaubt ja, er müsse damit alleine fertig werden, er will keine therapeutische Hilfe, er ist nicht offen in Bezug auf seine Neigungen Pierre gegenüber). Wie auch, dass er sich durch die Beziehung zu Pierre Rettung erhofft.
Bei Pierre kommt wiederum rüber, und das finde ich gut, dass er, selbst wenn er es gewusst hätte, eigentlich sich nicht zum Rettungsanker machen lassen will. Deshalb wäre die Geschichte vermutlich gar nicht hingehauen, WENN John offen mit Pierre gesprochen hätte, dann wäre nämlich ziemlich schnell klar gewesen, dass die beiden inkompatibel sind, weil John ja auch sofort feste Bindung sucht, statt erstmal Freundschaft. (Ist oft so.) Und am Ende merkt man bei Pierre doch einen Makel, doch das macht die Figur realistisch, weil er eben aufgrund seiner eigenen Erfahrungen beruflich die soziale Schiene fahren will. In Erzieherklassen und Pädagogikseminaren sitzen überproportional viele Menschen mit „schwierigen Kindheiten“, die das machen wollen „weil sie ja wissen, wie es ist“. Daran merkt man bei Pierre, dass er nicht komplett „geheilt“ ist, sonst würde er sich vermutlich so einem Trigger nicht aussetzen (ich weiß wovon ich rede).
Liebe Grüße
0 #6 Lisa 2011-02-20 09:58
Hallo Gaius,
ich habe versucht, dir ein langes Kommentar zu schreiben, bekam da aber immer die Fehlermeldung, es sei zu lang. Deshalb bekommst du jetzt zwei Kommentare, sorry.
Ich lese deine Geschichten nun schon ne ganze Weile und finde sie meistens ganz schön, hab mich aber nie getraut zu kommentieren. Ich bin eben nicht die typische „Weibchen liest Schwulenstory“-Vertr eterin, das heißt ich lese das nicht, weil primär Schwule drin vorkommen und ich DAS so interessant finden würde und ich mag auch keinen Slash. Nun wusste ich nicht wie das ankommt, wenn eine Frau ohne diese Hintergedanken kommentiert.
„Love Me, Save Me, Free Me“ ist aber eine Geschichte, an die ich mich immer mal wieder erinnere, seit ich sie vor zwei Jahren das erste Mal las und deshalb sage ich jetzt doch mal was dazu.
Das einzige was mich ein bisschen stört, aber das tut es generell, hat also nichts mit der Geschichte zu tun ist, dass John reich ist. Es ist vielleicht einfach bei komplizierten Themen auf reiche Menschen als Protagonisten zurück zu greifen, weil man sich dann viele Nebenrecherche sparen kann. Das ist keine Kritik, ich schreibe selber und vermeide reiche Charaktere wie der Teufel das Weihwasser, deshalb weiß ich wie viel Extraarbeit das kosten kann.
0 #5 Gaius 2010-04-23 06:49
Hey Aja, ich hab gerade die kurze Zusammenfassung gesehen und bin über das 'furchtbar' gestolpert. *g*
Ja, in gewisser Weise kommt das hin, aber ich denke, dass hier jeder ein persönliches Happy-End bekommen hat, auch wenn das eine schmerzlicher ist als das andere.
0 #4 Guest 2010-04-11 16:58
Hallo,

was für eine furchtbare Geschichte und
ich bin doch so nah am Wasser gebaut! *jammerheul*
Ich hatte auf ein Happy End gehofft,
davon bin ich doch so ein Fan.
Sein Leben war so furchtbar trostlos.
Traurig!
*schnief*

Aber toll geschrieben, wie immer.
Nachvollziehbar, herzerwärmend.
0 #3 Sweetorange 2010-01-06 18:17
[...]
Quoting Gaius:
Ich werde mir Mühe geben, wieder etwas fesselndes zu schreiben.


Aber erst gesund werden! *streng-kuck* :-)


Quoting Gaius:
Und es ist toll, dass so viele ein Ende wie dieses zu schätzen wissen.


Mir gefällts! Muss ja nicht immer dieses pappsüße Happy-End-Gewimmer sein. Kann ja auch mal hochdramatisch und Knall-auf-Fall zu Ende gehen. Meist ist es ja leider auch realistischer.

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